Wir lernen eine neue Religion kennen: Bahá’i

Es ist nun schon eine Weile her, da bin ich zum ersten mal auf diese mir bis dato völlig unbekannte Religion gestoßen. Im Rahmen einer Reportage im österreichischen Fernsehen. Da soll es eine Religion geben, wie heißt die noch mal….jedenfalls sagen die, dass Gott sich irgendwie in ALLEN Religionen offenbart hat und dass es deshalb keinen Grund gibt, sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen. Vernünftiger Ansatz, dachte ich damals, aber muss man dazu NOCH eine Religion gründen?
Damit legte ich die Sache erst mal ad acta.

Coburg, vor ungefähr einem Jahr: In der regionalen Zeitung steht ein ganzseitiger Artikel, der mich nachdenklich macht. Nicht über Bahá’i, sondern über einen Familienvater aus dem Iran, der aufgrund der politischen Situation mit Frau und Kind das Land verlassen musste. Von Beruf Musiker. Ehemals beim Teheraner Staatsorchester und dann in Ungnade gefallen. Der tauchte dann auf einmal in unserem eher mittelmäßigen…Pardon…in unserem hoch engagierten Laienorchester (Musikfreunde Neustadt) auf. Inzwischen hat er Arbeit in Berlin. Gott sei Dank.
Ich mochte ihn auf Anhieb. Die verbale Verständigung gestaltete sich zwar schwierig, aber mich beeindruckte seine freundliche und irgendwie würdevolle Ausstrahlung. Ich dachte: Der hat irgendwie was, was vielen Menschen fehlt, was mag das sein? Eher durch Zufall habe ich dann erfahren, dass er jener Glaubensrichtung angehört, von der ich davor im Fernsehen diesen Bericht gesehen hatte. Wie hieß die nochmal…. Halt die, die irgendwie alle Religionen anerkennen.

Und ich dachte: Wow. Wenn der so ist, weil er dieser Glaubensrichtung angehört, dann will ich mehr davon wissen. Ich begann zu recherchieren. Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass diese neue religiöse Suche bei mir in einer Zeit fällt, die sowieso von vielen Umbrüchen geprägt ist.

Theologin, die ich bin, habe ich mir erst mal Literatur besorgt.
Ein Sachbuch von einem Religionswissenschaftler: Manfred Hutter, Handbuch Bahá’i
Und einen der wichtigsten Quellentexte des Religonsstifters, der Kitab-I-Aqdas („Das heiligste Buch“).

Meinen momentanen Erkenntnisstand über diese hierzulande fast unbekannte Religion lässt sich etwa wie folgt zusammenfassen:
– Sie stammt ursprünglich aus dem Iran, es gibt zwei Gründergestalten, die sich etwa zueinander verhalten wie Johannes der Täufer und Jesus: Der eine ist der „Vorläufer“, der andere der eigentliche „Offenbarer“, letzterer trägt den Ehrentitel Baha’u’llah, was man übersetzen kann mit „die Herrlichkeit Gottes“
– Die Bahá’i-Religion verhält sich zum Islam etwa so wie der Christentum zum Judentum. Es ist eine eigenständige Religion, die aus dem schiitischen Islam hervorgegangen ist. Diese Wurzeln lassen sich in manchen Dingen noch erkennen. Zum Beispiel: Alkoholverbot, Pflichtgebet, u.a. Anderes ist aber abgeschafft: Die Scharia, das Schweinefleisch-Verbot etc., außerdem gibt es keine Kleidervorschriften, wie z.B. Kopftuchzwang für Frauen.
– Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Das geht soweit, dass der Religionsstifter rät, wenn man mehrere Kinder hat und sich das Schulgeld nicht für alle leisten kann, solle man die Mädchen schicken, da sie einmal die „ersten Erzieherinnen“ der nächsten Generation sein werden. Sämtliche Ämter stehen Männern und Frauen offen.
– Es gibt keinen Klerus. Jeder soll die heiligen Schriften selber studieren.
– Ziel der Religion ist die Einheit: Einheit der Menschen, der Völker, der Religionen.
– Alle Religionen weisen auf dasselbe „Licht“ hin, alle sind wahr und keine hat die ganze Wahrheit.
– Besonders gut gefällt mir der Gedanke der fortschreitenden Gottesoffenbarung. Gott offenbart sich zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Kulturkreisen auf je unterschiedliche Weise und so, wie die Menschen in dieser jeweiligen Kultur es am besten verstehen. Das ist der Grund, warum es verschiedene Religionen gibt und warum diese nicht statisch sind, sondern sich immer weiter entwickeln. Baha’u’llah erhebt den Anspruch, der Offenbarer für unsere Zeit zu sein, aber er ist weder der erste noch der letzte.

Alles in allem: Eine sehr vernünftige Religion, der ich mehr Anhänger wünsche als die aktuell etwa 6 Millionen weltweit. Außerdem sind die mystischen Texte einfach toll.

Dass ich mit diesem Glauben sympathisiere, ist wohl klar geworden. Sehr vieles kann ich ohne zu zögern unterschreiben. Allerdings: Was mir fehlen würde, ist die Menschwerdung Gottes. Ich bin vor allem deshalb noch Christin, weil wir an einen Gott glauben, der in Jesus Mensch geworden ist. Der nicht nur schlaue Sachen gesagt hat (das haben in der Tat alle großen Propheten). Sondern in dem Gott selbst seinen Fuß auf diese Erde gesetzt hat und am eigenen Leib erlebt und erlitten hat, was Menschen durchmachen müssen. Damit hat er mein Herz gewonnen. Gott ist kein ferner Gott. Sondern er war in Jesus einer von uns. Das soll ihm erst mal irgendein Gott nachmachen. Menschwerdung ist nix für Feiglinge.

Und dennoch glaube ich, dass diese andere Religion einfach für unsere Zeit wahnsinnig interessant und spannend ist. Jedenfalls bleibe ich dran, versuche mehr zu erfahren- und werde darüber berichten.

Über DieTheologin

Christiane Müller, Jg. 1973. Ich war 12 Jahre lang Pfarrerin in der ELKB. Inzwischen arbeite ich freiberuflich als freie Theologin, Autorin und Beraterin und bin zur alt-katholischen Kirche konvertiert.
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14 Antworten zu Wir lernen eine neue Religion kennen: Bahá’i

  1. Hans Löffler schreibt:

    Dein Bericht gefällt mir. Die Inhalte der Bahai auch.

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  2. raschelmaschine schreibt:

    Als Religionswissenschaftlerin habe ich ab und zu mit Baha’i zu tun. Am Anfang habe ich ebenso stark mit ihnen sympathisiert und in der Tat kann man mit den Anhängern sehr gut auskommen. Sie sind meistens sehr gebildet und respektvoll und das macht den Umgang unfassbar angenehm.
    Leider neigen sie auf die Dauer auch ein bisschen zu einer Beweihräucherung der eigenen Offenheit.
    Zu erklären, dass alle Religionen eigentlich den gleichen Inhalt haben, wie die eigene ist auch ein sehr spezielles Verständnis von Toleranz 😉
    Eine Baha’i hielt z.B. bei uns in der Uni einen Vortrag über interreligiöse Ehen, erzählte uns dann aber, dass ihr Ehemann vom Protestantismus für sie konvertiert sei. Sie flötete dann, es gäbe ja überhaupt keine Konflikte und sei total erfüllend! Wir staunten schon ein bisschen, dass sie sich deshalb für eine Expertin in interreligiösen Ehen hielt…

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    • pfarrerinmueller schreibt:

      Hallo Raschelmaschine.
      Für mich ist der Punktus Knaxus tatsächlich die Frage, wer oder was Jesus für einen Menschen ist. Ich kann als Christin sehr gut damit leben, wenn Muslime oder Bahai ihn „nur“ als vorbildlichen Menschen, Offenbarer, Propheten sehen. Aber für mich ist er nun mal die zweite Person der Trinität :). Aber der Spieß lässt sich ja sehr schön umdrehen: Im Grunde erkennen alle Religionen einen Teil „meiner“ Wahrheit, nur das mit der Trinität raffen sie halt nicht, Gott hat sie aber trotzdem lieb. Was ich meine: Mit gutem Willen kann man von JEDER Religion aus inklusivistisch (heißt das so?) die anderen mit der eigenen harmonisieren. Ich finde das sogar legitim, solange man sich bewusst ist, dass man es tut. 🙂

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      • raschelmaschine schreibt:

        Ja, damit hast Du wohl recht 🙂 Gerade der letzte Satz ist aber dabei das Wichtige: ich muss eben verstehen, dass meine religiöse Interpretation einer anderen Religion meine religiöse Interpretation ist und darf nicht sagen, das sei der „wahre Kern“ dieser anderen Religion…
        Und da hakt es eben manchmal. Trotzdem ist es wichtig, dass Du über die Baha’i schreibst – es zeigt auch, wie fruchtbar und vielfältig der Islam und seine Kinder waren und sind^^

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  3. pfarrerinmueller schreibt:

    Ich bin jedenfalls echt fasziniert. Da ich ja ab kommendem Januar beurlaubt bin, kann ich mir vorstellen, mal ein Jahr lang das Experiment Baha’i zu wagen. Also einfach mal mitleben, lesen was mir in die Finger kommt, eintauchen in diese Religion und mal sehen, wohin mich das bringt. Lässt sich dann sicher auch super ein Buch drüber schreiben. Je nach Ausgang des Experiment Titel entweder: „Von Luther zu Baha’i“ oder „Einmal Baha’i und zurück“ 😀

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  4. Myriade schreibt:

    Besser verkaufen würde sich sicher „Skandalöse Praktiken der Baha´i“ oder „Geheime Kulte der Baha´i “ :mrgreen:

    Tatsächlich finde ich diese Religion auch sehr angenehm unfanatisch und freundlich.

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  5. pfarrerinmueller schreibt:

    Jedenfalls hab ich jetzt schon die App 95 Taps auf dem EiFon, mit der man die beim täglichen Pflichtgebet 95 mal zu zitierende „Gebetsformel“ abtippen kann, wenn man grad keine Kette mit 95 Perlen hat. Inzwischen hab ich aber die persische Methode gelernt. Da zählt man anhand der Fingerglieder der einen Hand bis 19 und wiederholt das fünfmal, wobei man bei der andren Hand pro Durchgang jeweils einen Finger einklappt. 🙂

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  6. Myriade schreibt:

    Aha, das klingt aber schon ziemlich engagiert um nicht zu sagen fortgeschritten …

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  7. Fragezeichen schreibt:

    Hallo,
    ich bin auch auf Bahai getroffen und fasziniert von der Austrahlung.
    Irgendwie hat mein Herz da etwas gefunden und endlich findet eine Entwicklung statt, die mir gut tut. Paradoxerweise habe ich mich damit beschäftigt, was mit Ungläubigen passiert. Bibel u d Bahaischriften danach abgesucht und versucht die Worte zu verstehen.
    Mein Gefühl ist nämlich, dass ich von Herzen demütig sein möchte. Demütig war ich oft, aber manches mal nicht von Herzen und das ist ein Fehler, da es die Seele ankratzt.
    Ja und nun suche ich seit Monaten den Haken der Bahai – in Liebe mit der Schöpfung.
    Eigentlich ist ein Punkt ganz offen: Die Gruppe und die Gefahr einer Gruppe. Die Lehren sind wunderbar – nur was passiert mit den Ungläubigen wenn die Gruppe groß ist.
    Jeder Mensch sollte geliebt werden und doch Grenzen wir uns ab.
    Ich bin katholisch getauft und wenn ich das Glaubensbekenntnis höre, dann kringrln sich mir die Fußnägel. Es ist mir so zuwider, dass Menschen sich immer wieder einbilden etwas besseres zu sein. Andererseits steht die Frage offen, ob ich eine Religion brauche – will ich dazu gehören und mich in eine Schublade stecken?
    Faszinierend ist für mich die Liebe, die sich entwickeln kann beim Selbststudium.
    Alle Religionsangehörigen sind Menschen und jeder Mensch versteht identische Sätze grundlegend anders.
    Meine „Wahrheit“ ist entwickelbar und nicht absolut…

    Eine große Frage von mir ist die Dreifaltigkeit/Dreieinigkeit. Ich fand bei meinem Bibelstudium diese Wahrheit nicht.
    Schon immer hat mich das etwas verwirrt. Wer oder was ist Jesus… Gottes Sohn, Gott, der heilige Geist.
    Hier in einem Post noch Mensch. Das verwirrt mich 😦
    Ich wäre dankbar über Hinweise auf Bibelstellen. Sehr sogar.
    War Jesus irgendwo nicht liebend? Hass oder Zorn o.ä.?

    Jesus war für mich der meistwissende Bote. Er hat sozusagen alles gewusst, aber nicht mal sagen können/wollen. Wie ein Dieb in der Nacht und keine Pfarrer oder Papst gibt ein Statement ab?

    Dann steckt die Bibel womöglich noch voller Symbole:
    In sieben Tagen die Welt erschaffen. Glaube kann berge versetzen. Uvm.
    Die Gruppen haben so viele Fehler begangen mit Kriegen, die sich auf Gott berufen. Nach der Sintflut versprach Gott doch, dass dies nicht mehr passiere (1. Mose 8,21).
    Er hat also Gefühle und irgendetwas „gelernt“?!
    Jesus musste gekreuzigt werden durch dieses Versprechen?!?
    Jesus wollte nicht sterben, aber diente dem „Guten“.
    Ich soll meinen Nächsten lieben, wie mich selbst. Möge ich die Liebe zu mir selbst immer finden, um dies zu erfüllen.
    Es ist menschlich zu jammern, sich zu erhöhen, sich abgrenzen und zu etwas gehören zu wollen.
    Gott will geliebt werden, erschuf die Erde und wenn ich ihn Liebe, so sollte ich seine Schöpfung liebend behandeln und ihr gut tun.Das aber von Herzen und nicht aus Heuchelei, Angst oder für Belohnungsfantasien.

    Gott ließ mich irgendwo zurück und nun kommen die Bahai mit noch mehr Lesematerial, neuen Fragestellungen. Wunderschön und doch wieder mit Arbeit verbunden.
    Ich sehe mich schon zum Pfarrer gehen mit Fragezetteln und Bibel 😉

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  8. Sólveig schreibt:

    Ich muss zugeben, dass ich diese Religion noch nicht kannte. Aber sie klingt ganz klug, muss ich zugeben. Und auch spannend. Ist das Thema noch aktuell für dich und wirst du nochmal was dazu schreiben?

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    • DieTheologin schreibt:

      Es ist insoweit aktuell für mich (wenn auch nicht brennend und immer) als dass ich dann aus Intresse das Gespräch mit ein paar Bahais im meiner Nähe gesucht habe. In Bamberg gibt es welche, wenn auch nicht viele und das sind sehr nette Leute. Und auf Facebook bin ich in der Gruppe Bahai Deutschland und ihre Freunde. Aber konvertieren werde ich wohl nicht.

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  9. nureinlebenlog schreibt:

    Sehr interessant, ich habe mich gleich mal im Internet schlau gemacht.
    Dein Beitrag ist wieder sehr lesenswert. Vielen Dank für deine Mühe.

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  10. CB schreibt:

    Hallo Frau Müller, heute erst bin ich auf Ihren Artikel aufmerksam geworden. Ich mag Ihnen kurz meine eigene Geschichte erzählen: zu ungefähr der selben Zeit wie Sie bin ich intensiver mit Menschen zusammengetroffen, die mich fasziniert haben, durch ihre Sosein, ihre Ausstrahlung. Im Nachhinein hat es sich gezeigt, dass sie alle Bahai waren. Seit drei Jahren bin ich nun Bahai – warum habe ich mich als Christin zur Bahai erklärt? Es war eine logische Schlussfolgerung: Ein Religionsforscher hat die Bibel untersucht, um Textstellen zu finden, die auf ein Kommen des Erlösers hinweisen und er konnte die Ankunft Babs und Bahauallahs auf das Jahr genau in der Bibel finden (W.Sears „Der Dieb in der Nacht“). So stelle ich mich heute der Lernaufgabe des jetzigen Zeitalters, nämlich den Frieden und die Einheit der Menschen zu leben. Das ist auch unter Bahai kein einfaches Unterfangen und eine echte Herausforderung. Für mich stellten sich diese Herausforderungen erst inside, von außen betrachtet war es nur faszinierend zu beobachten. Und dennoch: die Erklärung schafft Verbindlichkeit und Verantwortung. Der stelle ich mich gerne. Mich würde es sehr interessieren, wie es bei Ihnen in Bezug auf die Bahai weiterging. Vielleicht mögen Sie mir ja schreiben.
    Herzlich-liebe Grüße

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    • DieTheologin schreibt:

      Hallo, danke für den Kommentar! Wie es weiterging: Ich habe mich damit auseinanandergesetzt, aber gemerkt, dass ich mit Bahai zwar sympathisiere, aber dennoch mit Überzeugung Christin bin. Die Deutungen auf die Zukunft hin (aus der Bibel) kann ich um ehrlich zu sein so nicht teilen, auch wenn ich anderen nicht das Recht absprechen möchte, die Bibel so zu lesen. Aber ich habe halt 12 Semester Theologie studiert mit Schwerpunkt Exegese, und ich kann diese Schriften nicht so lesen. (Wie gesagt, wenn andere das tun, dann ist das Glaubenssache, ich will das nicht beurteilen). Naja, wie gesagt: Bahai ist und bleibt für mich eine sympathische Religion, die in vielem der heutigen Welt dienen kann und das auch tut. Dass es nur einen GOtt gibt, ist sowieso klar…also möge jeder ihn so verehren, wie der Geist es ihm eingibt.
      Viele Grüße und weiterhin Gottes Segen!
      CM

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