Die kleine Päpstin

Seit gestern weiß ich, dass ich demnächst eine Geschichte für Kinder schreiben werde. Die Hauptfigur war plötzlich einfach in meinem Kopf: „Die kleine Päpstin“. Die kleine Päpstin lebt ganz allein in ihrem riesigen Päpstinnenpalast.
Jeden Nachmittag um vier muss sie bei einer Audienz Männer mit hohen Hüten empfangen. Und sich dabei benehmen. Das findet sie schrecklich langweilig. Sie versucht alles mögliche, um das steife Ritual aufzulockern.
Statt Weihrauch füllt sie Himbeerbonbons in die Räucherschalen. Das gibt eine Riesensauerei.
Sie verkleidet sich als Clown.
Sie setzt ihrem Kater Mio die Bischofsmütze auf und hofft, dass keiner es merkt, dass sie nicht da ist.
Keine Chance, sie kommt um diese Audienzen nicht herum.
Bis sie den lieben Gott kennenlernt.
„Ach dich gibt es wirklich?“
„Komisch, genau das wollte ich dich auch grade fragen.“
Der liebe Gott und die kleine Päpstin werden dicke Freunde.
Immer ist er jetzt unsichtbar dabei, wenn sie auf die Männer mit den hohen Hüten trifft und flüstert ihr ins Ohr, was sie sagen soll.
…..
Und wie die Geschichte ausgeht, weiß ich auch noch nicht.

4 Kommentare zu „Die kleine Päpstin

    1. Hallo Myriade. Du bist Grundschullehrerin, oder? Könntest du dir vorstellen, die Idee mal in deiner Klasse vorzustellen und die Kinder zu fragen, ob sie das interessieren würde? Weil was ich eine nette Idee finde, finden Kinder vielleicht langweilig. Zielgruppe hätte ich gedacht: 3.-4. Klasse.

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