Humor ist, wenn man trotzdem Christ bleibt

Manchmal möchte mir das Lachen vergehen und das Christsein auch. Eine Kollegin schenkte mir zum Abschied von einer meiner Pfarrstellen diesen Bild.
TikiHumor
Was ich daran mag: Es enthält ein schönes Stück christliche Selbstironie. Der Mensch da hat sein Zimmer geradezu tapeziert mit allerlei christlich angehauchtem Schnickschnack. Vermutlich muss er sich selber immer wieder daran erinnern, woran er glaubt. Bevor er das kuschelige Zuhause verlässt und das Missionsgebiet der bösen Welt da draußen betritt.

Über DieTheologin

Christiane Müller, Jg. 1973. Ich war 12 Jahre lang Pfarrerin in der ELKB. Inzwischen arbeite ich freiberuflich als freie Theologin, Autorin und Beraterin und bin zur alt-katholischen Kirche konvertiert.
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2 Antworten zu Humor ist, wenn man trotzdem Christ bleibt

  1. Hans-Otto Lang schreibt:

    Die Geschichte vom Bratwurststand war köstlich! In über 40 Jahren Außendienst habe ich mich überwiegend von Bratwursst ernährt. Wußte immer wo es die Besten gab.
    Als Kirchenkritiker habe ich das Schicksal von David Berger verfolgt, darum würde es mich interessieren, warum Sie beurlaubt sind.
    Habe vor ein paar Tagen einen alten Konfirmations-Freund nach 55 Jahren getroffen, auf meine Anregung hin. Er Pfarrer, ich Atheist. War trotzdem ein schönes Gespräch geworden.
    Herzliche Grüße aus dem saarland

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    • DieTheologin schreibt:

      Hallo.
      Warum ich beurlaubt bin, hat sehr wenig mit Theologie zu tun (bin, auf meine Art, die manchmal etwas unorthodox ist) ausgesprochen gläubig und werde das vermutlich auch bis ans Ende meiner Tage bleiben. Ich habe auch keine Silberlöffel geklaut. Ich habe mich vielmehr aus persönlichen Gründen beurlauben lasse, weil ich merke, dass das normal Gemeindepfarrerprofil einfach nicht zu mir passt, ich mit dieser Rolle erhebliche Probleme habe, mein Privatleben auf der Strecke bleibt und ich generell meine Anfragen an das kirchliche Arbeitsrecht habe. Bei mir ging das mit erheblichem persönlichem Leidensdruck einher. Also habe ich mich für zwei Jahre beurlauben lassen (dank des Erbes meiner Mutter muss ich nicht am Hungertuch nagen) und nutze diese Zeit, erstens um mich zu regenerieren, zweitens um zu sehen, wie es weitergehen könnte. Gemeindepfarramt will ich nie mehr (höchstens eine halbe Stelle in Kombination mit was anderem). Ich könnte mir z.B. Schuldienst vorstellen. Oder aber etwas ganz anderes. Momentan bin ich aber noch in der Regenrationsphase. So allmählich komme ich da jetzt raus.

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