Sommernächte

Ich glaube, ich habe diese Mittsommer-Abende (und Nächte) noch nie so intensiv erlebt wie in diesem Jahr.

Eine halbe Stunde freudig warten auf den Mondaufgang über der Veste. Am späten Abend über duftende Felder streifen. Den Sommer einsaugen. Über die Lichtspiele am Himmel staunen. Bewusst und staunend feststellen, wie schön die Welt ist. Jeder einzelne Grashalm darauf. Blumen betrachten. Und zuhause bestimmen, was ich nicht kenne. Den Gemeinen Natternkopf zum Beispiel. Dem Summen der Bienen in der Linde lauschen. Lange draußen sitzen (wann immer die Temperaturen es zulassen).

Und sehr froh und dankbar sein, das alles nicht alleine genießen zu müssen. Ich würde diese Zeilen ja gern mit einem schönen Foto unterlegen. Oder mit Vogelgezwitscher. Das geht leider nicht, weil ich in solchen Momenten nicht fotografiere. Es würde den Moment kaputtmachen.

Dankbarkeit.

Über DieTheologin

Christiane Müller, Jg. 1973. Ich war 12 Jahre lang Pfarrerin in der ELKB. Inzwischen arbeite ich freiberuflich als freie Theologin, Autorin und Beraterin und bin zur alt-katholischen Kirche konvertiert.
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Eine Antwort zu Sommernächte

  1. nur ein Leben schreibt:

    sehr schön, ich gehe jeden Tag durch die Wiesen und Felder. Nicht nur im Sommer ist die Natur wunderschön, der Duft der Wiesen nach dem Regen ist einfach atemberaubend. Und auch die Stille mit Vogelgezwitscher, wunderschön.

    Gefällt 1 Person

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