Allerheiligen

Obwohl mir schon noch sehr bewusst ist, dass der 31. Oktober Reformationstag ist, feiere ich morgen Allerheiligen. (Leider ohne alt-katholischen Gottesdienst, weil bei uns keiner stattfindet.) Allerheiligen war schon in meiner evangelischen Zeit für mich ein wichtiger Tag. Er macht mir bewusst, dass ich und alle anderen Christen nicht allein dastehe. Allerheiligen feiert die Gemeinschaft der Kirche, und das ist kein Gebäude, sondern die Gemeinschaft aller Christen, der lebenden und der schon entschlafenen. Gewidmet ist der Tag traditionell all den Heiligen, die in der katholischen Kirche keinen eigenen Feiertag haben und deren Zahl nur Gott kennt. Es ist auch deshalb ein tröstlicher Tag, weil er bewusst macht, dass die Gemeinschaft nicht etwa mit dem Tode endet. Denn, wie Jesus sagt: „Gott ist kein Gott der Toten, sondern der Lebenden, denn in ihm leben sie alle.“

Ich denke, dass in diesem Sinne eigentlich alle Christen Allerheiligen feiern können. (Die wenigsten wissen, dass Allerheiligen kein „katholischer“ Feiertag ist, auch wenn er dort mehr Gewicht hat, sondern auch im evangelischen Festkalender verankert ist, wenn er auch selten bewusst gefeiert wird.)

Also, allen evangelischen Mitchristen ein gesegnetes Rest-Reformationsfest. Und allen katholischen und alt-katholischen Geschwistern und uns allen ein gesegnetes Fest Allerheiligen morgen!allerheiligen

Frauenmahl

Morgen fahre ich nach Böblingen, wo ich am Sonntagabend als eine von mehreren Referentinnen ein Frauenmahl mitgestalte. Ich bin sehr gespannt. So etwas habe ich noch nicht gemacht und kenne dieses Format bisher auch nicht. Glaube, aber, dass das etwas ist, wo Kirche wirklich neue Wege beschreitet. 

Zugleich ist es das erste mal, dass ich wieder im Umfeld der evangelischen Kirche, wenn auch nicht meiner bisherigen, aktiv werde. Ich bin gespannt wie das tun wird. Vor allem so kurz vorm Reformationstag. Irgendwie ist es wie ein Ausflug in einer inzwischen fremde Welt (wobei ich die württembergische Kirche bisher ja sowieso nicht kenne).

Jedenfalls sehr aufregend. Ich werde mit Fotos berichten und wenn ich zurückkomme auch meinen Vortrag hier posten.

Horrorclowns – Achtung Verwechslungsgefahr!

Neulich postete ein Dresdener Radiosender eine skurrile Meldung auf Twitter. In Dresden war es fälschlicherweise zu einer Horrorclown-Meldung gekommen. Angeblich machte sich so eine Pappnase vor einer Grundschule zu schaffen. Es stellte sich dann aber heraus: Der vermeintliche Horrorclown war der Hausmeister, der mit Gehörschutz und greller Schutzkleidung am Gebäude arbeitete.

In der Tat kann man so einen Hausmeister ja mal mit einem Horrorclown verwechseln, im Eifer der Gefechts und in der allgemeinen Clownhysterie. Mir fielen sofort einige weitere Verwechslungsmöglichkeiten ein.

Am naheliegendsten vielleicht Donald Trump. Warum hat den nicht längst jemand als Horrorclown enttarnt??

Sehr authentisch auch Lutz Bachmann, Bernd Höcke, Claudia Finsterling oder wie sie alle heißen. Wie gut stünde ihnen doch so eine Gruselclownmaske. Da würde der Inhalt endlich die passende Form finden. Ich wäre dafür, gleich die ganze Pegida-Bewegung mit entsprechenden Masken auszustatten. Das käme richtig echt rüber.

Ein Psychologe, gefragt, wie er die Clownwelle interpretiert, erwiderte sinngemäß: „Das sind in Wirklichkeit ganz arme Würstchen.“

Da hätte der Horrorclown dann noch etwas mit dem genannten Personenkreis gemeinsam.

 

Kirche 2016

Wir schreiben das Jahr 2016 nach Christus.

In der evangelischen Kirche besteht (zumindest in Bayern) nach wie vor die Vorschrift, dass Pfarrpersonen künftige Ehepartner beim Dekan vorstellen müssen und dass es Regelungen darüber gibt, welcher Konfession der Ehepartner problemlos angehören „darf“ und wo irgendwelche besonderen Schritte nötig sind, dass eine Pfarrperson den Menschen heiraten darf, den sie liebt und dennoch weiter Pfarrer/in sein kann.

Außerdem ist eine etwaige Scheidung der Pfarrperson nach wie vor keine Angelegenheit seines oder ihres Privatlebens, sondern es gibt kirchenrechtlich verankert Sondersitzungen des Kirchenvorstandes, in denen dieses Faktum breit getreten wird und darüber befunden wird, ob die Pfarrperson weiter auf der ihr anvertrauten Stelle bleiben kann oder diese wechseln muss.

Ein Zusammenleben der Pfarrperson mit einer anderen Person im Pfarrhaus bedarf weiterhin der „Genehmigung“ durch den Kirchenvorstand, oder sogar von übergeordneten Stellen.

Wir schreiben das Jahr 2016. So langsam könnten kirchliche Regelungen mal im 21. Jahrhundert ankommen.

Angeblich geht es um die Glaubwürdigkeit der Kirche und ihrer Vertreter. Ich glaube allerdings, dass sie sich mit solchen Regelungen aus dem Elfenbeinturm für die meisten ihrer Mitglieder eher extrem unglaubwürdig macht. Naja, geht mich ja eigentlich nichts mehr an. Und übrigens geht es hier um die evangelische Kirche.

Äpfelklau

Das Wochenende verlief sehr entspannt. Freund, Natur, Sonntagabend Abendmesse…Und Äpfelklau 🙂 ein Hobby, dass ich erst jetzt dank meines Freundes neu entdecke. Es gibt jede Menge herrenlose Apfelbäume hier in der Gegend. Die biegen sich unter dem Gewicht reifer Äpfel, darunter liegen Massen von Fallobst, das, wenn es nicht jemand aufklaubt, einfach verkommt. Also zogen wir gestern los…Äpfel retten. Ich glaube, ich habe noch nie so viele Äpfel gegessen, wie in diesem Herbst. Und es gibt: Apfelkompott (made by me), Apfelstrudel (made by Freund), Äpfel roh, Apfeltee mit frischen Hagebutten, und und und. Ich mochte den Herbst schon immer. Aber so mag ich ihn noch mehr :D.

 

Der Tag heute…einfach so

Aufgestanden gegen 7.30 Uhr und in den Tag geschraubt.

Ab 8.30 Uhr am Schreibtisch. Mails geschrieben, z.B. an die VHS, wo ich morgen einen Vorstellungstermin habe, wegen eventuell dort zu haltender Vorträge.

Einen Homepagetext für einen freiberuflichen Kollegen geschrieben, über das Verfahren der Radiästhesie (nein ich wusste vorher auch nicht, was das ist, aber Gott und Google sind deine Freunde). Der freiberufliche Kollege versorgt mich regelmäßig mit Schreibaufträgen.

Mittagessen: Nudeln.

Verdauungsspaziergang mit dem Freund.

Kaffee.

Meine Bücherregale gesichtet und nüchtern festgestellt: Mindestens ein Drittel brauche ich eigentlich nicht mehr.

Ein Bratschist aus Hamburg (den ich auf Facebook kennengelernt habe) fragt an, ob ich für seine Homepage auch Texte schreibe. Sehr schön. Natürlich. Der Bratschist schickt ein etwas chaotisches Exposé. Fragt ob ich es bekommen habe. Weil die Pressemeldung bald raus muss. Welche Pressemeldung? Na die von dem Konzert. Ach?? Musiker sind chaotisch. Wir übernehmen jeden Fall.

Am späteren Abend gelang es mir dann tatsächlich noch, ein paar Bücher zu verticken. An eine Bekannte, die ich in echt kenne. Und auf Facebook.

Herr Mesner ist bei Lanz zu Gast. Herr Messner möchte gern nach dem Tode von Geiern verzehrt werden. Er findet das „elegant“. Ich gehe jetzt ins Bett.

 

Was ich momentan so mache

In den letzten Tagen habe ich viel Zeit damit verbracht, meine Homepage auf Vordermann zu bringen. Außerdem bin ich seit kurzem Mitglied im Verband freier Psychotherapeuten. Ich erhoffe mit davon eine noch bessere Vernetzung mit Kolleginnen und außerdem haben Verbandsmitglieder z.B. vergünstigte Fortbildungsmöglichkeiten. Nachdem ich im Sommer doch etliche freie Trauungen verbuchen konnte, möchte ich mich im Herbst und Winter wieder verstärkt in der Praxis bewegen: Vortragsabende (mit und ohne Eintritt), und nach und nach melden sich auch erste Interessenten für Gespräche. Zwar dürften Finanzen und Aufträge nach wie vor gern noch etwas üppiger sprudeln, aber im Großen und Ganzen merke ich, dass es vorangeht.

Außerdem probiere ich es jetzt mit festen Öffnungszeiten in der Praxis und publiziere diese auch. Während der Öffnungszeiten können Interessenten einfach so vorbei kommen: Sich informieren, weitere Schritte ausmachen, einfach reden. Bisher war ich immer nur in der Praxis, wenn ich wirklich Termine hatte.

Ich bin gespannt, was die Präsenzzeiten bringen werden…

Taufe, freie Taufe, Namensfeier

Unter dem Titel „Willkommen, kleiner Erdenbürger!“ habe ich jetzt auf Amazon Kindle ein kleines E-Book veröffentlicht. Es geht um verschiedene Möglichkeiten, die Ankunft eines Kindes zu feiern. Es ist eher als Anregung gedacht, nicht als Standardwerk.

https://www.amazon.de/dp/B01M2V1ZEV/ref=cm_sw_r_fa_dp_c_3Dl.xbQYTF102

Bücher auf Reise

Inspiriert von „Bookcrosser“ habe ich nun zwei Exemplare meines Buches „Sonntagsarbeit“ auf Reisen geschickt, nachdem jemand mir schrieb, er würde das Buch ja gern lesen, könne es sich aber derzeit nicht leisten. Der Plan ist: 5 meiner Bücher werden gratis auf die Reise geschickt. Der erste Empfänger ist mir bekannt. Dieser reicht das Buch weiter an einen anderen Interessenten, dieser dann an einen dritten, usw. Am besten immer an Leute, die finanziell etwas knapper dran sind.

Die Leute können es gratis lesen. Als kleine Gegenleistung bitte ich um Likes auf meiner Facebookseite, Rezensionen auf Amazon und allgemein Weiterempfehlung. Außerdem lege ich ein paar Flyer bei. Ich bin sehr gespannt, wo meine Bücher dann überall herumkommen. Eins ist auf dem Weg nach Schleswig-Holstein. Eins bleibt in der Region. Ein drittes geht ziemlich weit in den Norden. Zwei Anträge auf Buchzusendung nehme ich noch an…

Anmerkung: Inzwischen sind 5 Bücher unterwegs, und da ich die auch immer beim Verlag kaufen muss, wenn auch etwas günstiger, bleibt es bei diesen 5 Büchern. Allerdings habe ich jetzt auf FB eine Gruppe für Interessenten an dem Buch eingerichtet, wo man sich austauschen und auch kurzschließen kann, zwecks Verschickungen über größere Distanzen.

Noch eine Anmerkung: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. Dieses Buch wurde bei einem „Verlagsdienstleister“ veröffentlicht, das heißt, ich musste dafür zahlen. Lektorat war einfach nicht drin. Und Rechtschreib- , bzw. Eingabefehler sieht man halt immer erst, wenn etwas gedruckt vor einem liegt…Sorry. Konzentriert euch auf den Inhalt 😀