Wiederbegegnung mit Franziskus

Tau

Seit einigen Wochen meldet sich mit Macht jemand zurück, an den ich lange nicht gedacht habe: Der Heilige Franziskus von Assisi. Vor über 20 Jahren waren es Gebete und Texte des Franziskus, die mich tief berührt haben beim Hineinfinden in den christlichen Glauben.

Im Studium habe ich mindestens zwei Seminare über Franziskus und die Armutsbewegung im Mittelalter belegt. Im Examen war das Thema „Franziskus und die Armutsbewegung im Mittelalter“ eines meiner Schwerpunktthemen.

Den Franziskus-Roman von Nikos Katzanzakis („Mein Franz von Assisi“) habe ich geradezu verschlungen.

Den Sonnengesang konnte ich lange auswendig.

Dann habe ich lange nicht an ihn gedacht…warum? Wieso? Vielleicht weil ich als evangelische Pfarrerin innerlich irgendwie etwas weiter weg war von dieser Art der spirituellen Suche?

Nun, da ich mit einer halben Stelle im Altenheim arbeite, recht dürftig bezahlt und umgeben von gebrechlichen Menschen, kehrt er in mein Leben zurück. Ich hole das zerlesene Büchlein mit franziskanischen Texten wieder heraus. Ich suche Kontakt zur franziskanischen Gemeinschaft. Ich buchstabiere die Botschaft des Heiligen Franziskus neu. Die täte der Welt gut, und wahrscheinlich auch mir.

Pax et Bonum.

Über DieTheologin

Christiane Müller, Jg. 1973. Ich war 12 Jahre lang Pfarrerin in der ELKB. Inzwischen arbeite ich freiberuflich als freie Theologin, Autorin und Beraterin und bin zur alt-katholischen Kirche konvertiert.
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