Geschützt: Chemo 1/2

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Geschützt: Ein paar Worte über den Umgang mit Krebskranken

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Wer kann was lesen?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

da dieser Blog doch auch sehr persönliche Themen behandelt, habe ich mich nun dazu durchgerungen, manche Beitrage erst mal mit Passwort zu veröffentlichen. Wer sie lesen will, schickt mir entweder bei Twitter, Facebook oder als Nachricht über diesen Blog eine kurze Mitteilung, und wird in der Regel das Passwort auch anstandslos erhalten.

Weniger Persönliches, z.B. theologische Themen oder allgemeine Themen rund um den Umgang mit Krebs werden wahrscheinlich weiterhin öffentlich sein.

It goes in the money

Einen Aspekt meiner Erkrankung habe ich bisher völlig unberücksichtigt gelassen: „It goes in the Money!!!“ Zum Glück, als ob ich es geahnt hätte, habe ich kurz vor meiner Erkrankung (und ohne von ihr zu ahnen) gerade noch den Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung vollziehen können. Sonst hätten Versicherungsbeiträge und hohe Zuzahlungen als Preis für meinen niedrigen Tarif mich jetzt aufgefressen. Trotzdem, auch als gesetzlich Versicherte muss ich zuzahlen: Rezeptgebühren, Tagegeld im Krankenhaus, den Eigenbeitrag für Hilfsmittel (z.B. meine Perücke, die ich brauchen werde, wenn mir die Haare ausgehen), usw. usw.

Vor der Krankheit habe ich nicht gerade üppig verdient mit einer halben Stelle als Demenzbetreuerin im Altenheim (Pflegemindestlohn plus ein paar Euro). Nun beziehe ich Krankengeld, was noch weniger ist. Kurz, ich kann einen warmen Regen gebrauchen und ihr/Sie könnt mich ein wenig unterstützen, indem ihr mein Buch „Sonntagsarbeit“ kauft. Das Buch gibt es als Paperback oder als E-Book.

Beziehen könnt ihr es entweder HIER direkt über den Verlag, oder über den örtliche Buchhandel oder bei AMAZON.

Bei Bestellung direkt über den Verlag fällt mehr für mich ab.

PS: Natürlich weiß ich, dass viele, die hier regelmäßig mitlesen, es schon haben. Aber erstens kommen immer neue Leser dazu und zweitens ist ja bald Weihnachten…

 

 

Geschützt: Chirugenmonologe

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Geschützt: Dem Krebs ist es egal, ob du an ihm stirbst

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Geschützt: Voldemort

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Geschützt: Tag 1 nach meiner ersten Chemotherapie

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Geschützt: Gedanken zwei Tage vor der ersten „Chemo“

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Ein paar kurze Worte zum „Tabu“

Über eine Krebserkrankung, und zwar die eigene, öffentlich zu reden oder zu schreiben, ist nach wie vor ein Tabu. Genauso wie die ehrliche Auseinandersetzung mit Themen wie Tod und Sterben, Sucht, psychischer Krankheit oder dem, was eine körperliche Krankheit mit der Psyche macht. Sehr viele Menschen wissen nicht, wie sie mit Betroffenen umgehen sollen, was sie sagen dürfen und was nicht. Man redet halt einfach nicht drüber und wenn dann ganz verschämt hinter vorgehaltener Hand oder im aller engsten Familienkreis (wobei es da wohl oft am schwierigsten ist).

Ich bin der Ansicht, dass „wir“ (der Einzelne Betroffene, aber auch die anderen und die ganze Gesellschaft) es uns damit nicht leichter machen. Gerade eine Krankheit wie Krebs, an der inzwischen so viele erkranken, sollte viel stärker ins Bewusstsein rücken und zwar nicht nur abstrakt in Form von irgendwelchen Artikeln („die Wissenschaft hat festgestellt…“) und auch nicht in Form von reißerischen Reportagen in Illustrierten („wie Monika M. aus W. den Brustkrebs überwand“ – Hochglanzfoto, Perückenreklame) sondern in Form von authentischen Berichten von Betroffenen. Und irgendjemand muss das Eis halt mal brechen.

Tabus sind in den meisten Fällen nicht gut, weil was man nicht kennt im Untergrund der Psyche unheilvoll wirken kann. Ein Tabu ist der Ausdruck latenter Ängste („hoffentlich trifft es nicht mich oder meine Angehörigen“), trägt aber nicht dazu bei, im Fall der Fälle (wenn das Befürchtete eintritt) irgendwie hilfreich zu agieren.

Insofern werde ich hier zwar keinen Seelenstriptease hinlegen. Ich werde aber authentisch über meine Krankheit und den Umgang damit schreiben, weil ich es als befreiend erlebe.