#twomplet – Beten in 140 Zeichen

Heute habe ich zum ersten mal seit langem mal wieder die Ehre, die #Twomplet vorzubeten. Über die Twomplet wurde schon viel geschrieben, aber noch nicht von allen. Was ist die Twomplet? Das Wort setzt sich zusammen aus Twitter und Komplet. Was Twitter ist, dürfte inzwischen bekannt sein. Was die Komplet ist, eher weniger. Mit dem Begriff Komplet bezeichnet man das Nachtgebet der Kirche. Die Komplet ist eine der drei wichtigen klösterlichen Gebetszeiten. Die Laudes (Lobgebet) ist das Morgengebet, meist um 6 oder 7 Uhr morgens gebetet. Die Vesper ist das Abendgebet (meist um 17 Uhr gebetet markiert sie das Ende des aktiven Teils des Tages). Die Komplet schließt den Tag ab. Man legt den Tag zurück in Gottes Hand, bittet um Vergebung für alles, was an diesem Tag nicht rund lief, um eine gesegnete Nachtruhe und Schutz leiblichen und geistigen Gefahren in dieser Nacht.

Soweit zur Bedeutung der Komplet im Allgemeinen. Die #Twomplet gibt es seit 2014 und seit dem findet sie jeden Abend um 21 Uhr im Netz statt, und zwar natürlich auf Twitter. Christen unterschiedlichster Prägung beteiligen sich daran. Jeden Abend gibt es einen Vorbeter. Damit es kein Durcheinander gibt, gibt es einen Doodle, in den man sich vorab einträgt.

Der Vorbeter gibt in kurzen prägnanten Sätzen (Tweets) die Grundlinie vor und verlinkt z.B. auf Videos bei YouTube (Glockenläuten, Lieder, etc.) – die Gemeinde beteiligt sich, indem sie unter dem Hashtag #Twomplet Fürbitten twittert oder einfach still mitliest.

Das mag für die nicht-twitternde Welt erstmal seltsam klingen. Aber der „Erfolg“ des Projektes und die ernste Anteilnahme vieler Menschen, die seit Jahren die Twomplet verfolgen oder sich aktiv einbringen zeigt, dass hier längst eine neue Form der geistlichen Gemeinschaft entstanden ist. Unkompliziert, ökumenisch, niederschwellig und doch tiefgründig.

Dass die #Twomplet Menschen „trägt“, merkt man zum Beispiel dann, wenn es wieder einmal irgendwo auf der Welt einen schlimmen Anschlag gab. In der Twomplet wird darauf immer eingegangen und gerade an solchen Abenden merkt man, dass sie länger dauert als sonst, dass sich mehr Menschen einbringen oder mitlesen.

Wer es einmal ausprobieren möchte, ob aktiv oder als stiller Mitleser: Jeden Abend um 21 Uhr. Ort: Weltweit. Auf Twitter und @twomplet bzw. #twomplet.

Man liest sich…

Multikulturelle Hochzeiten

In letzter Zeit hatte ich zwei Anfragen für freie Trauungen, die etwas „anders“ sind, als es freie Trauungen ohnehin schon sind. Und zwar deshalb, weil Braut und Bräutigam aus zwei unterschiedlichen Kulturkreisen und Religionen stammen. Bei dem einen Paar ist „er“ Muslim und sie evangelische Christin, aber beide nicht oder wenig praktizierend. Bei dem anderen Paar ist es umgekehrt, „sie“ ist Muslima und „er“ ist evangelischer Christ.

Hochzeiten wie diese haben besondere Herausforderungen, aber auch einen besonderen Reiz. Wenn es gut geht, dann demonstriert so ein Brautpaar im Kleinen, was eigentlich auf der ganzen Welt im interkulturellen Miteinander selbstverständlich sein sollte: Dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion sich einander mit Respekt und Liebe begegnen können, voneinander lernen, einander wertschätzen, das Gemeinsame stärken. Auch für die Familien der Braut und des Bräutigams kann es eine großer Erweiterung des eigenen Horizontes bedeuten zu erleben, wie der eigene Familienkreis um eine zunächst unbekannte Kultur erweitert und bereichert wird.

Für die Zeremonie selbst ist viel Fingerspitzengefühl gefragt, jeweils die Elemente aufzunehmen, die in der jeweiligen Kultur wichtig sind. Oder, wie es sich eins der Paare wünscht, eben aus Gründen der Gleichberechtigung in der Trauzeremonie bewusst auf religiöse Texte, Gebete, etc, zu verzichten und stattdessen die Liebesgeschichte des Paares und die Würdigung der jeweiligen Familien in den Mittelpunkt zu stellen.

Falls beide einverstanden wären und es keinen Unfrieden in den Familien stiftet, wäre es aber genauso denkbar, wichtige Texte der jeweiligen Religion (z.B. Vaterunser oder 1. Sure) in die Zeremonie einzubinden. Wichtig ist, dass möglichst niemand das Gefühl hat, „zwangsweise“ für irgendetwas vereinnahmt zu werden.

Ich freue mich jedenfalls, dass ich außer kirchlich geprägten und völlig säkularen Brautpaaren nun auch zwei Paare begleiten darf, die aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen stammen. Letztlich sind sich wohl alle Religionen darin einig, dass die Liebe von Gott kommt. Schön, wenn zwei junge Menschen über die kulturellen Grenzen zueinander finden und einander versprechen, ihren Lebensweg gemeinsam zu gehen.

Trauern und dennoch das Leben feiern

Zurzeit wird mir ein Aspekt bei der Vorbereitung von Trauerfeiern immer wichtiger. Nämlich die Dankbarkeit für das LEBEN des Verstorbenen. Nicht nur die Trauer über den Verlust in den Blick zu nehmen. Sondern alles, was dieses Leben ausgemacht hat. Die Hoffnung, dass eines Tages diese Dankbarkeit und die Liebe, die die Angehörigen mit den Verstorbenen verbindet, stärker sein wird als alle Trauer.

Eine Trauerfeier kann auch eine LEBENSfeier sein. Nicht weil die Angehörigen die Trauer verdrängen. Sondern weil sie wissen, wie reich ihr Leben durch diesen besonderen Menschen geworden ist, der nun von ihnen gehen musste.

Trauer und Freude über dieses besondere, einzigartige Leben liegen da mitunter nah beieinander und oft erlebe ich, wie Angehörige und Freunde von Verstorbenen bei der Feier unter Tränen lächeln, ja manchmal auch lachen können und sagen: „Ja, so war er, das war typisch für ihn!“

Mir wird es zunehmend wichtiger, das GANZE beim Tod eines geliebten Menschen zu sehen. Und auch wenn es abgedroschen klingt: Die Trauer ist die Kehrseite der Liebe. Ohne Liebe keine Trauer. Ohne Trauer keine Liebe. Menschen trauern, weil jemand geht, den sie lieben. Es wäre schade, wenn am Ende nur die Finsternis bleibt und nicht auch die Freude darüber, dass es ihn oder sie gegeben hat, die Freude über gemeinsam verbrachte gute Jahre, über den Schatz an Erfahrungen, der unser Leben bereichert hat.

Das hat nichts mit unterdrückter Trauer zu tun, sondern eher mit einer tiefen Wertschätzung für das Leben. Und so wird die Trauerfeier zugleich zum letzten Lebensfest des Verstorbenen und seiner Angehörigen.

Wie das konkret aussehen könnte, dazu im nächsten Artikel mehr.

Unter allen Wipfeln ist Ruh…

Heute hatte ich, nach Längerem mal wieder, eine Beerdigung im Ruheforst Coburger Land. Vor einigen Jahren habe ich diese Form der Beisetzung erstmals kennen gelernt. Statt auf einem Friedhof wird die Urne eines Verstorbenen in einem klar abgegrenzten Waldstück beigesetzt. Ich persönlich war von dieser Form der Beerdigung sofort begeistert:

Eine Beisetzung in der Natur, im Wald, drückt so etwas wie eine innere Verbundenheit mit der Schöpfung aus. Wir sind Teil der Natur. Wir sind Teil des Kreislaufes des Lebens. Bei einer Beisetzung im Wald wird das, so empfinde ich es immer wieder, besonders schön deutlich.

Ein Wald ist immer ein wunderbarer Ort. Zu jeder Jahreszeit ist ein Wald schön: Im Frühjahr, wenn das erste zarte Grün auf den Zweigen der Bäume aufbricht und der Boden mit Leberblümchen oder Buschwindröschen übersät ist. Im Sommer, wenn das dichte Laubdach Schatten und etwas Kühle bietet. Im Herbst, wenn alle Laubbäume in einem Feuerwerk von Farben explodieren. Und im Winter, wenn Raureif oder Schnee alle Bäume in ein glitzerndes Gewand hüllen. Wer braucht da noch Grabschmuck, Grabsteine oder Blumen?

Ein sehr pragmatischer Grund, warum ich mir, auch für mich selbst, diese Art der Bestattung im Wald vorstellen kann: Niemand muss ein Grab pflegen. Aber trotzdem gibt es einen Ort, den Angehörige oder Freunde besuchen können, um sich zu erinnern. Das ist übrigens der Unterschied zu einer komplett anonymen Beisetzung (oder gar zum Verstreuen der Asche im Meer oder sonst wo). Man weiß, wo die Urne begraben wurde. Und man hat einen Ort, den man besuchen kann.

Besonders Menschen, die naturverbunden sind, finden in einem Ruheforst oder Friedwald eine letzte Ruhestätte, die genau diese Naturverbundenheit auch widerspiegelt, ohne Angehörigen den Ort zum Trauern zu nehmen.

Falls ich irgendwann eine Art Testament oder letzte Verfügung schreibe, wird die Waldbestattung wohl die Option werden, die ich für mich wähle.

Jahresbilanz einer freien Theologin

In manchen Kirchengemeinden ist es üblich, beim Gottesdienst zu Jahresschluss (an Sylvester) noch einmal innezuhalten und Rückschau auf das Gemeindeleben in diesem Jahr zu halten. Auch wie viele Menschen jeweils getraut, getauft oder bestattet wurden.

Meine Jahresbilanz als freie Theologin im Jahr 2016:

22 Beerdigungen, 5 freie Trauungen, 1 Ehejubiläum, 4 freie Taufen/Kindersegnungen.

Das sind insgesamt 38 „direkt betroffene“ Personen. Und viele, viele die mitgefeiert oder mitgetrauert haben, je nachdem.

Mein „weitester“ Einsatz war die Fahrt zu einer Beerdigung in Ilmenau (ca. 85 km). Die „nächstgelegenen“ Dienste waren natürlich in Coburg. Und ansonsten bin ich viel im Coburger Land und in Südthüringen herumgekommen.

Interessant ist, dass die zahlenmäßige Staffelung (relativ viele Beerdigungen auf relativ wenige Trauungen und Taufen) so ziemlich dem entspricht, was auch in Kirchengemeinden anfällt.

Ich bin dankbar für viele gute Gespräche und Begegnungen bei der Vorbereitung der einzelnen Feiern. Und auch für die weltanschauliche Spannbreite meiner „Kunden“, von total atheistisch bis eigentlich ziemlich fromm, aber…

Insgesamt bin ich mit dem Jahr auch beruflich zufrieden. In dieser Richtung darf es jetzt gerne weitergehen.

Taufe, freie Taufe, Namensfeier

Unter dem Titel „Willkommen, kleiner Erdenbürger!“ habe ich jetzt auf Amazon Kindle ein kleines E-Book veröffentlicht. Es geht um verschiedene Möglichkeiten, die Ankunft eines Kindes zu feiern. Es ist eher als Anregung gedacht, nicht als Standardwerk.

https://www.amazon.de/dp/B01M2V1ZEV/ref=cm_sw_r_fa_dp_c_3Dl.xbQYTF102

Überraschungshochzeit

Gefunden auf dem Blog der Agentur pastor2go, mit der ich zusammenarbeite. Ich hatte mal etwas Ähnliches anlässlich einer Taufe. Das noch nicht kirchlich getraute Paar wollte anschließend für die Gäste überraschend noch die kirchliche Trauung feiern. Das haben wir gemacht, es war bewegend.

https://pastor2go.de/uberraschungshochzeit/

Beerdigung „Gott-los“

Kommende Woche habe ich erstmals in meiner kompletten Laufbahn eine Beerdigung völlig ohne „Gottesbezug“. Ohne „Kirche“ hatte ich schon öfter. Das waren meistens Leute, die aus welchem Grund auch immer aus der Kirche ausgetreten waren „aber seinen Glauben hat er schon gehabt“. Dann mache ich das eben etwas weniger „liturgisch“, aber Vaterunser und Segen am Grab soll und darf schon sein.

Diesmal liegt die Sache anders. Der Verstorbene war nicht nur nicht in der Kirche, sondern hatte auch Probleme damit. Also wird es eine Beerdigung „oben ohne“.

Erstaunt stelle ich fest: Es geht. Man kann durchaus auch etwas Sinnvolles und sogar irgendwie Tröstliches sagen, ohne dass Gott „vorkommt“. Mir erschließen sich da grad völlig neue Wahrnehmungen.

Mein theologischer Background ist trotzdem sehr hilfreich. Im Grunde halte ich ohne den Vers zu erwähnen eine Ansprache über „Herr lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“

Darum geht es doch letztlich. Wie können wir angesichts des Todes leben? Und auch die einschlägigen Texte aus der Agende wie z.B. die „Verabschiedung“ sind ausgesprochen hilfreich. Die lassen sich nämlich auch in nicht-kirchliche Sprache übersetzen. Am Grab werde ich einladen, dass jeder sich Zeit nimmt so Abschied zu nehmen, wie es für ihn gut und richtig ist. Dazu kann es natürlich gehören, still das Vaterunser zu beten.

 

Traut euch!

Dieser Tage bin ich viel in Sachen freie-Trauungen-vorbereiten und Neues anbahnen unterwegs. Kommenden Sonntag bin ich mit einem Stand auf der Hochzeitsmesse „Traut euch!“ in Coburg vertreten. So richtig professionell mit zwei RollUps von Pastor2Go, Flyern, Gutscheinen und Vertrags-Vordrucken.

Außerdem trudeln nach und nach doch einige Anfragen für freie Trauungen ein, sodass ich mir jetzt wirklich Gedanken machen muss, wie ich das gut kanalisiere und was ich annehmen kann und was nicht. Nicht nur wegen der Menge der Anfragen. Sondern vor allem, wie kürzlich geschrieben, wegen der teilweise doch sehr „interessanten“ Preisvorstellungen der Brautpaare. Ich weiß nicht, wie manche Menschen meinen, dass eine freie Rede zustande kommt. Aber das ist wohl allgemein eine Beobachtung, die man immer wieder machen kann: Geistige Arbeit erscheint vielen irgendwie wertloser, als Arbeit, bei der ein „Produkt“ oder ein sichtbares Ergebnis herauskommt.

Heute habe ich eine interessante Grafik im Netz gefunden, die basierend auf einer Umfrage unter freien Theologen veranschaulicht, wie es mit der Preisstaffelung im Bereich der freien Trauungen aussieht. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mit meinen bisherigen Preisvorstellungen mich noch eher im Niedriglohnbereich bewege.

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Gut wäre es, neben einer Agentur so etwas wie eine Ständevertretung unter freien Theologen zu haben, die auf gewisse Standards achtet – unter anderem eine gewisse Preisbindung.

Kommende Woche habe ich einen Termin mit einer Hochzeitsplanerin hier aus Coburg. Solche Kontakte sind wichtig. Und so füllt sich der Terminkalender langsam aber stetig. Was gut ist. Es braucht halt alles seine Zeit.

„Oh je, wir brauchen ja noch einen Pfarrer!“

Als Pfarrerin habe ich es oft erlebt. Das sehr sympathische junge Paar betritt schwungvoll das Pfarramt. „Wir heiraten am 3.5. und zwar in der xy Kirche in z. Das wollten wir mal vormerken lassen!“

„Wie vormerken?“

„Ja dass Sie das wissen und sich vorbereiten können.“

Terminkalender. Blätterblätter.

„Tut mir leid, das geht nicht. Am 3. 5. haben wir Gemeindeausflug. Da bin ich gar nicht da!“

„Wie, da sind Sie nicht da?!?“

 

Es ist ja wirklich traurig. Der schönste Tag im Leben. Alles ist schon geplant, vom Blumenschmuck der Hochzeitskapelle über die Saalreservierung im Gasthof zum Goldenen Kalb bis hin zur Versendung der 387 von der Braut in Schönschrift gestalteten Einladungskarten. Ja sogar die Sitzordnung steht schon. (Kalauer.)

Was dann folgt, stelle ich  mir ungefähr so vor.

Braut: „….und wenn der Pfarrer dann sagt, Sie dürfen die Braut jetzt küssen, dann lässt der Egon hinten hin der Kirche die Tauben frei und dann…“

Bräutigam: „Ups! Pfarrer! Dem müssen wir auch noch Bescheid sagen!“

Und dann ist der Pfarrer weiblich und hat da keine Zeit. Und es hebt an ein fröhliches Telefonieren und irgendjemand macht es dann halt. Wenn der Irgendjemand irgendein eigentlich nicht zuständiger Pfarrer ist, dann macht er das eher mit wenig Begeisterung. Pfarrer kriegen nämlich nichts für Überstunden. Und eigentlich hat er an dem Tag frei.

Ich dachte ja, diese Zeiten sind für mich vorbei. Doch ach, welch Elend! Egal ob kirchliche oder freie Trauung, irgendwie scheinen Brautpaare immer oder sehr oft zuletzt daran zu denken, dass sie ja, ob frei oder kirchlich, oder womöglich gar freikirchlich, jemanden brauchen, der die Zeremonie, wie immer sie aussehen mag, abhält. Möglichst jemanden der das schön und professionell macht, und irgendwie herzerwärmend und rührend. (Also jemanden wie mich.)

Und wenn man dann, egal ob als kirchlich bestallte Pfarrerin oder als freie Theologin, an dem Tag schon was hat, dann ist das irgendwie halt doof. Weil man kann sich ja nicht längs teilen und es ist immer sehr schade, wenn man einen Auftrag ablehnen muss. Denn erstens macht man das ja total gerne, mit Paaren ihre Trauung vorbereiten. Und zweitens muss man ja auch von irgendwas leben, und da sind zwei Trauungen, die terminlich klappen, immer besser als nur eine und eine abgelehnte.

Daher, Protipp für alle Brautpaare: Wenn ihr nicht wollt, dass Tante Frieda (die Tante eures Trauzeugen) auf eurer Hochzeit die Ansprache hält (nichts gegen Tante Frieda, das ist eine nette Frau), dann erwägt doch bitte ein kleines bisschen früher, wer das für euch tun soll. Am besten bevor ihr die Location bucht und die Musik engagiert. Weil dann klappt es auch sicher besser mit dem Termin. Und alle sind zufrieden und es muss kein Ersatz von irgendwo einfliegen, der womöglich noch horrende Fahrtkosten berechnet.

Es danken euch dafür alle, die beruflich mit eurer Trauung beschäftigt sind. Weil wir machen das ja wirklich gerne, sonst hätten wir diesen Beruf nicht ergriffen.