Mama? Papa? Mama? Papa?

In der Taufagende unserer Kirche stehen unter anderem die Fragen an die Eltern des Täuflings, eingeleitet durch den Satz: „Liebe Eltern, durch eure Liebe gewinnt euer Kind ein erstes Zutrauen in die Liebe Gottes.“

Es spricht sehr viel dafür, dass das Bild, das jemand sich von Gott macht, tatsächlich zum Großteil davon geprägt ist, wie es die Zuwendung seiner Eltern erlebt hat, oder eben nicht.

Für Korbinian sind Christoph und ich Gott. Klingt seltsam, ist aber wirklich so. Und ganz deutlich merke ich das dann, wenn er zehn Minuten lang hingebungsvoll und zärtlich immer wieder nur sagt: „Mama? Mama? Mama?“, sich einfach am Klang dieses Wortes erfreuend, mit sich, der Welt und mir zufrieden. Übrigens macht er das auch bei Christoph: „Papa? Papa? Papa?“

Wir sind seine Welt.

Und wenn er daliegt und uns einfach nur liebevoll anspricht, zwanzig, dreißig oder hundertmal, dann erinnert mich das extrem stark an das Mantra des Jesusgebetes.

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