Es geht voran. Ich habe seit gestern einen Schlüssel für meinen künftigen Praxisraum (der Teil einer Wohnung ist, die ich mit einigen Mitstreiterinnen als Gemeinschaftspraxis nutze). Momentan wird noch renoviert. Gestern standen wir etwas fassungslos in der Küche. Der Trockenbauer hat aus Gründen einer Logik, die uns nicht einleuchten will, sämtliche Anschlüsse (Herd, Spüle, Elektrik) … Weiterlesen Schlüssel – und Start!
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Meanwhile in der EKD…
Während ich nach Ausstieg aus dem Pfarrberuf und Kündigung meines "Dienstverhältnisses auf Lebenszeit" versuche, im Neuen Fuß zu fassen, dreht die kirchliche Welt sich weiter und heute habe ich mal ein bisschen in Richtung meiner ehemaligen kirchlichen "Heimat" geschielt. Die Synode der EKD tagt. Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm, der Häuptling aller deutschen Evangelen und bayerischer Landesbischof, … Weiterlesen Meanwhile in der EKD…
Martins Spiel
St. Martin und Tadääh, Tadäääh, Tadäääh. Ich habe ja schon immer gefunden, dass das irgendwie nicht zusammenpasst. Aber dieser Blogpost hat mich überzeugt. Es passt doch. Irgendwie. (Nicht.)
Lumen vitae
Es ist ein Uhr nachts. Vor zwei Stunden dachte ich: Noch mal kurz auf meine Homepage schaun und vielleicht ein kleines Bisschen was dran machen. Dann fiel ich in ein Zeitloch. Und schwupp waren zwei Stunden vorbei. Und die Moral: Was Nachtmenschen können (nämlich nach 23 Uhr konzentriert arbeiten), können halt nur Nachtmenschen. In dem … Weiterlesen Lumen vitae
Gedenken an die Novemberpogrome in Coburg
Eben komme ich von einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Novemberpogrome in Coburg. Teilnehmerzahl: Geschätzt 200. Wir begannen vor dem Rathaus (das Coburger Rathaus war das erste Rathaus in Deutschland, auf dem die Hakenkreuzfahne wehte). Dann zogen wir nacheinander zu zwei Coburger Gymnasien. Vor dem Casimirianum las ein Schüler der 11. Klasse den Text eines … Weiterlesen Gedenken an die Novemberpogrome in Coburg
Komm, wir gründen einen Orden…
...oder eine Kommunität, oder eine Gemeinschaft (begrifflich will ich mich da nicht festlegen). Was ich aber - siehe Eintrag von gestern - wirklich schätzen würde, wäre eine Art geistliches Netzwerk von Menschen, die versuchen Jesus nachzufolgen, aber in "fertigen" Gemeinden/Kirchen immer irgendwie nicht so ganz heimisch werden. Nicht als Ersatz für Gemeinden oder Institutionen, sondern als … Weiterlesen Komm, wir gründen einen Orden…
Unge(b)ahnte Wege gehen
Noch jemand, der geistlich auf eher ungeraden Pfaden dahinstolpert. Bei mir setzt sich die Erkenntnis durch: Egal, in welcher Konfession ich meinen Glauben versuche zu leben, echte Heimat wird mir vermutlich keine Kirche jemals werden. Ich dachte immer, meine unkirchliche Sozialisation wäre sozusagen „überwunden“. Aber je älter ich werde merke ich: Ich habe einfach in keiner kirchlichen Institution wirklich tiefe Wurzeln schlagen können. Ich stehe immer irgendwo dazwischen. Aufgewachsen bin ich unkirchlich. Mein erster „kirchlicher“ Kontakt war römisch-katholisch. Da bin ich lange hin gegangen, auch ohne getauft zu sein. Taufe mit 20: Evangelisch. Das war schon gut, da habe ich viel mitgenommen – und war dann ja auch 12 Jahre im kirchlichen Dienst. Aber echte HEIMAT wurde es mir nicht. Heimatgefühle habe ich am ehesten noch, wenn ich mich mit ebenfalls nicht wirklich beheimateten Mitchristen über Glaubens- und Lebensfragen austauschen kann. Nun bin ich Alt-Katholisch. Ich erlebe (in der kurzen Zeit, die ich jetzt drin bin) die alt-katholische Kirche als eine Art Sammelbecken für sehr viele „gestrandete“ Gestalten wie mich. (Abgesehen von den eher wenigen, die von Geburt an alt-katholisch waren, aber die haben wir hier vor Ort soweit ich weiß gar nicht). Ist es nun gut oder schlecht so? Es ist einfach wie es ist. Auch Jesus hatte keine echte geistliche Heimat, seine innere Heimat war bei Gott. Vielleicht liegt auch ein Segen darin, zu erkennen, dass menschliche Institutionen immer vorläufig sind und die eigentliche Kirche keine menschliche Institution ist, sondern die alle Generationen umspannende Gemeinde der Heiligen, gleich welches Etikett an der Kirchentür pappt oder ob es überhaupt eine Kirchentür gibt. Trotzdem halte ich mich nun zur alt-katholischen Kirche. Und wenn bei uns keine Messe ist (wir leben hier in einer extremen Diaspora), dann „wandere“ ich eben. Römisch-katholisch, evangelisch, freikirchlich…Beten kann man überall.
Weihrausch und Gnadenvergiftung
„Warum denn das jetzt schon wieder?“ Diese Frage begegnet mir in der letzten Zeit in unterschiedlichen Formulierungen immer wieder. Daraus spricht Unverständnis, Sorge, Irritation und Überraschung über meinen Weg in die Hochkirchliche St. Johannes-Bruderschaft, die ich gut nachvollziehen kann. (Und ehrlich gesagt schätze ich die Aufrichtigkeit dahinter sehr).
Nachdem ich nach 17 Jahren in Freikirchen im Jahr 2005 wieder in die kath. Kirche zurückgekehrt bin, kann ich die Befürchtung nachvollziehen, dass sich da eventuell der nächste Konfessionswechsel anbahnen könnte. Nein, er bahnt sich nicht an! Ich habe – und behalte – meine Verortung in der kath. Kirche. Das hat aber noch nie bedeutet, dass ich alle anderen Prägungen wegschieben würde. Sie sind Teil des Weges, den Gott mit mir gegangen ist.
Die Trennungen und Spaltungen in der Christenheit sind für mich nicht nur theoretisch eine offene Wunde. Es wäre einfacher, diese Spannung in Richtung Beliebigkeit einerseits oder Selbstgenügsamkeit andererseits…
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„Dürfte ich bei Ihnen einen Flyer…“
Heute war ich den ganzen Nachmittag in der Stadt unterwegs. Ich habe, relativ wahllos, Flyer verteilt, auf denen steht was ich so mache. Damit klapperte ich heute die Geschäfte ab (wobei ich erst in einem Bruchteil war). Interessante neue Erfahrungen und interessante Reaktionen der Geschäftsinhaber. Die häufigste: "Ja, legen Sie es mal hin!" - Keine … Weiterlesen „Dürfte ich bei Ihnen einen Flyer…“
An die Terroristen, die mir mit dem Tod (oder was auch immer) drohen
Und wieder: Nein, ich bin kein Fan von Gloria.tv, in keinster Weise. Aber hier wird jemand für seine Meinung bedroht und das darf in diesem Land nicht sein. Hört zu, ihr Spinner: Wenn ihr ihn bedroht, dann bedroht auch mich und bedroht jeden der über 700 Leute, die das hier auf Facebook teilen! Ihr widert … Weiterlesen An die Terroristen, die mir mit dem Tod (oder was auch immer) drohen
Das ging ja schnell
Unglaublich. So etwas ist durch NICHTS zu rechtfertigen. Nein, ich bin oft NICHT seiner Meinung, aber das hier ist einfach niedrig. Jeder sollte das rebloggen.




