Momentan gehe ich durch ziemlich blöde Zeiten. Ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein. Ich kann auch nicht schreiben, worum es geht. Was doof ist: Dass ich vor Ort niemanden habe, mit dem ich wirklich drüber reden kann. Was toll ist: Es gibt verteilt über Deutschland und weit darüber hinaus Menschen, die mitfühlen und … Weiterlesen Verbundenheit
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Wundersamer als Frauenliebe
In letzter Zeit gehen die Wellen wieder mal ziemlich hoch, weil ein katholischer Bischof aus der Schweiz sich kritisch bis diskriminierend zu homosexuellen Praktiken geäußert hat. Dabei griff er auf folgendes Zitat aus dem Buch Levitikus/3.Mose zurück, einer der Lieblingssprüche all jener, die vor einem "christlichen" Hintergrund Schwule, Lesben und Bisexuelle anprangern. In Lev 20,13 … Weiterlesen Wundersamer als Frauenliebe
Fieber, Matschbirne und Erinnerung an einen seltsamen Segen
Die Woche in Hamburg war wirklich toll - nur leider habe ich mir, vermutlich durch die häufigen Wechsel von überhitzter S-Bahn und diversen Klimaanlagen, eine richtig dicke Sommergrippe eingefangen. Und außerdem ist mein Autoschlüssel nicht auffindbar. Verloren? Verschusselt? Der Heilige Antonius schweigt sich leider aus. Entsprechend war gestern und heute auch meine Laune. Bis ich … Weiterlesen Fieber, Matschbirne und Erinnerung an einen seltsamen Segen
Freiheit bis zum Horizont
Glücklich und innerlich erfüllt komme ich von einer Urlaubswoche in Hamburg zurück. Mit dem Wissen: So, wie ich momentan lebe, will ich nicht bis an mein Lebensende leben. Diese eine Woche in einer pulsierenden Metropole hat es mir wieder deutlich vor Augen geführt. Ja, man gewöhnt sich an alles. Ja, ich habe hier soziale Kontakte … Weiterlesen Freiheit bis zum Horizont
Materie
Ich mag keine Materie. Materie, das sind: Bügelwäsche. Staub. Dreckiges oder auch sauberes Geschirr. Rechnungen. Steuererklärungen. Schlicht und ergreifend DINGE! Aber wir brauchen doch Dinge. Ja. Das ist ja das Problem. Warum eigentlich? Aber du bist doch selber Materie! Ja! LEIDER!! Die Gnostiker meinten, dass wir Seele sind, die im Körper gefangen ist. Sozusagen zwangsweise … Weiterlesen Materie
Reich gesegnetes Wochenende
Dieses Wochenende, eigentlich seit Freitagabend, hatte es echt in sich und ich fühle mich reich gesegnet. Los ging es am Freitagabend mit dem Chor-Sommerfest. Super war es. Ham wir jelacht! Aber dann begann das eigentlich Wunderbare. "Unsere" katholische Gemeinde in Coburg, St. Augustin, bietet an diesem Wochenende einen Bibelmarathon an. Rund um die Uhr wird … Weiterlesen Reich gesegnetes Wochenende
Rezension zu „Sonntagsarbeit“ im Württemberger Pfarrerblatt
Christiane Müller, Sonntagsarbeit. Eine evangelische Pfarrerin packt aus, Windsor-Verlag, Hamburg 2015, ISBN 978-1-6278-4371-3, 12,99 Euro Wer einen interessanten Beruf hat, kann viel und spannend erzählen. Hauptschullehrerin, Assistenzarzt, Gefängnisarzt, Polizeimeister, sie alle haben in den letzten Jahren amüsante und nachdenkliche Anekdoten aus ihrem Berufsalltag zwischen Buchdeckel gebracht. Mit großem Erfolg beim Publikum. Diesen großen Erfolg möchte … Weiterlesen Rezension zu „Sonntagsarbeit“ im Württemberger Pfarrerblatt
Tauftag. Trotz und alledem.
Am 11. Juli 1993 wurde ich in der Lutherkirche zu München Giesing getauft. Ich war 20 Jahre alt. Ich wollte Theologie studieren. Ich meinte es ernst. Seit dem ist viel passiert, aber getauft bin und bleibe ich trotzdem. Getauft heißt: Hineingenommen in das Leben, Sterben und die Auferstehung von Jesus Christus und unauflöslich mit Ihm … Weiterlesen Tauftag. Trotz und alledem.
Mein erstes und vermutlich letztes Tattoo
Heute drang ich in Regionen vor, die selten Pfarrerinnen und Pfarrer vor mir betreten haben. Die mir völlig neue und fremde Welt eines Tattoo-Studios. An der Tür warben zwei neonfarbene Plakate für die "Aktionen des Monats" - jeden Monat ein Angebot besonders günstig. Momentan: Nipple-Piercing für 50 Euro. Fast wäre ich schwach geworden. (Nein, dafür … Weiterlesen Mein erstes und vermutlich letztes Tattoo
„Er tat was er konnte“
Heute ist der 4. Juli. Und heute vor drei Jahren starb mein Vater im hohen Alter von 89 Jahren. Unser Verhältnis war nicht immer das beste. Und trotzdem, er war eben mein Vater. Mit den Jahren habe ich gelernt, das Gute zu würdigen, das er mir mitgegeben hat. Da ist zum einen der Humor. Meine … Weiterlesen „Er tat was er konnte“




